Gartenbilder

Vom letzten Wochenende, Paula und Laurin machen Picknick.

Und von gestern, der Droschkenservice wurde von Opa angeboten.



Ein Filmchen von Paula

Paula ist vielleicht ne Nase… hab ich sie eben wieder mal beim Ausräumen des CD-Regals erwischt. Ich ermahne sie, da dreht sie sich um, schnappt sich schnell ein Auto, fährt damit demonstrativ auf Laurins Garage rum und macht „brrrrrrrrrrrrrrrr“ und schaut mich groß an… nach dem Motto: „IS WAS?“

Luisa Trenker

Ohne Worte… doch halt: Paula ist keineswegs rumgeklettert, währenddessen ich mit der Digi im Anschlag da saß und so… ich hab sie schon vorher eine ganze Weile beobachtet, es ist nix passiert. Sie ist zwar wagemutig, hält sich aber immer toll fest, und auch Laurin hat ein paar Mal eingegriffen, ebenso wie ich, deswegen sind einige Bilder auch verwackelt. Die Kamera stand auf dem Tisch, ich hab nur den Knopf gedrückt und mein anderer Arm schwebte zum zupacken bereit über ihr..

Das ist ihr „erwischt“-Gesicht… begleitet von einem langgezogenem OOHHH!


Laurin hilft…

Mal schauen, was da drin ist…

Malbücher und lauter so’n Plunder…

Also wieder Klappe zu und lieeebbeeer…


Spässken machen und…. PLATSCH

Gleich aufstehen und weiter…



Den hatten wir noch nicht…

Baust Du noch oder malst Du schon?

Laurins Kletter-Attitüden (Pippi Langstrumpf kann einen aber auch auf dumme Gedanken bringen, wer kommt einmal rund ums Zimmer, ohne den Boden zu berühren?) haben die Kinderstühle auf dem Gewissen, nun fing auch der Tisch an zu ächzen… außerdem war er für 2 malende Kinder auch zu klein.

Ich also gestern den I*ea gestürmt, nachdem ich mit Laurin im Internet beratschlagt habe, welcher Tisch es sein sollte. Das Kind hat Mutterns Geschmack geerbt, das teuerste sollte es sein.. war eben auch der größte und stabilste (und schwerste *ächz). Sansad… mit passendem Hocker und 2 Kritter-Stühlen.

Heute morgen nach dem Frühstück ging also die Bauerei los. Nachdem Paula immer versucht hat, sich auf die halb zusammengebauten Stühle zu setzen oder auf mir rumkletterte, kam sie in den Baby-Knast, der eigentlich nur noch selten benutzt wird.
Laurin aber war mit Feuereifer bei der Sache.

Etwas bremsen mußte ich ihn, sonst hätten wir nach dem ersten Stuhl keine Schrauben mehr gehabt, den aber mit Sicherheit nie wieder auseinander gekriegt. Aber er hat das toll gemacht und durfte natürlich auch als erster probesitzen.

Paula mußte natürlich direkt draufklettern, ich glaube, mir stehen unruhige Zeiten bevor. Oder ich kaufe ihr einen Sturzhelm und Ellenbogenschützer oder so.

Der Tisch war eine härtere Nuss, auch aufgrund Laurins „Mithilfe“, die Hälfte der Zeit hab ich damit zugebracht, die Holzstöpsel da rauszudrehen, wo sich nicht hinsollten, und die 100 Schrauben festzumachen, weil ich nicht wußte, wo Papa den Akkuschrauber versteckt hat.
Aber das Teil steht nun bombenfest, die Tischplatte ist bereits schön bunt… ich sollte Paula nochmal über die Verwendung von Papier aufklären.

Und das Gute am schweren Tisch ist, daß Laurin ihn wohl nicht dauernd durch die Gegend schieben wird…. hoffe ich.
*zack*, grad ist Paula das erste Mal mit dem Stuhl umgekippt.. hat nur sparsam geschaut und direkt weitergemacht. Das wird lustig *ha ha*.

Na toll

Paula hat gelernt, aufs Sofa zu klettern. Allerdings klappt das nur, wenn genug Kissen davor gestapelt liegen… das ist das kleinste Problem, die fungieren dann gleichzeitig als Falldämpfer.

Wer nicht hören will…

muß fühlen.
Laurin hat die dumme Angewohnheit, seine Klamotten durch die Gegend zu feuern nach dem Ausziehen. Ob es die Jacke, die Schuhe, abends die Sachen oder auch das Spielzeug ist. Alles fliegt rum, ich sabbel mir den Mund fusselig.

Heut hatte ich endgültig genug. Ich sage: Laurin, zieh das Tshirt aus und leg es in den Wäschekorb. *WUUUTSCH* Bob der Baumeister hatte Flügel und sauste 3 Meter weit durch die Lüfte. Da brannte mir die Sicherung durch, Laurin saß heute sowas von auf seinen Ohren. Tshirt geschnappt, Fenster auf, Tshirt raus, Fenster zu. ALAAARM!!!!
OKAY Kumpel, Du gehst jetzt runter, holst es wieder, packst es in den Wäschekorb. NEEIIIN! Dann bleibt es da liegen, kein Problem. NEEEEEIIIIIIIIIIIIN. Ab runter! In Unterwäsche? Mir doch egal, hättest Du Dr eher überlegen sollen…..*stapf*

Nach dem Baden fragte er mich dann nochmal, warum ich das aus dem Fenster geworfen habe. Lieber Sohn, Deine Mutter ist Sternzeichen Löwe und mit dem entsprechenden Temperament gesegnet, sei froh, daß es nur das Tshirt und nix zerbrechliches war.
Ich erklärte ihm, daß ich keine Lust hätte, immer alles 6 Mal zu sagen, wenn ich ihm was sag, was er machen soll. Standardantwort WAS? und dann keine Reaktion ist nervig (ich war ja schon drauf und dran, ihm beim HNO einen Hörtest machen zu lassen, aber im Kindergarten hört er primstens!). Also sag ich es einmal, vielleicht noch ein zweites Mal und dann fliegt das Zeug meinerseits.
Laurin: Und dann hol ich es wieder!
Ich: ich kann es ja auch gleich in den Müll schmeißen, wenn das in Zukunft nicht klappt.
Er: OOOODER…. ich kann gleich hören, wenn Du mir was sagst! Das ist doch eine gute Idee oder?

Die beste, Sohn. Wie war das? Man muß das ganze so geschickt anfangen, daß er denkt, dieses Ergebnis sei auf seinem Mist gewachsen… klappt auch bei Männern! *zwinker*

Nun bin ich mal gespannt, wie das so weitergeht mit dem Hören, den fliegenden Sachen und überhaupt. Die Zügel werden etwas gestrafft, denn Paula zickt seit einigen Tagen auch rum, sie scheint sich am schlechten Beispiel des großen Bruders zu orientieren. Mal sehen, ob wir das Ruder noch rumreißen können.

Heute in der Biokiste

Auf meine Frage, was denn Laurin heute zu Mittag essen möchte, antwortete er Spinat! SIC… meine Kinder mögen das.
Eigentlich hatte ich ja, wie meistens am DO, einen Eintopf geplant, aber da ich noch nichts vorbereitet hatte, war das kein Problem.
Praktischerweise war in der heut angelieferten Biokiste eine Tüte frischer Spinat, also frisch ans Werk.
Paula rupfte mir schon die ganze Zeit heulend am Hosenbein, Laurin hatte sie weit vor ihrer sonstigen Zeit aus dem Mittagsschlaf geholt und so gesellte sich Unausgeschlafenheit zum Hunger, blöde Kombination.
Kartoffeln schälen, Spinat waschen, und alles mit heulendem Baby und rumtobendem Laurin (der die Nacht bei den Großeltern verbracht hatte, somit nicht im Kindergarten war und noch viiiieeeel Power in Reserve hatte, die er sonst am Morgen beim Toben verbrät.)
Aber irgenwann war dann doch alles fertig und so saß Paula, immer noch heulend, am Tisch. Aber diesmal, weil das Füttern nicht schnell genug ging.

3 Spalten Kartoffeln, 1 Schlag Spinat, 1 Spiegelei, ein paar Mal mit Messer und Gabel kreuz und quer durch den Teller fahren und rein damit ins Kind.

Ratzeputz alles weg.

An den Spinat hab ich nur Zwiebeln, Salz, Knoblauch und Sahne gemacht. Das Calcium aus der Sahne bindet sich an die Oxalsäure im Spinat, so gibts nicht dieses „belegte Zähne“-Gefühl, die Oxalsäure reichert sich außerdem in den Nieren an und kann begünstigend für Nierensteine sein. Dazu haben die beiden dann eine Saftschorle getrunken, das Vit C braucht der Körper, um das Eisen aus dem Spinat optimal zu verwerten. Alternativ kann man auch einen Spritzer Zitrone an den Spinat machen.
Mehr dazu zum Beispiel hier.

Und nun wirds Zeit, daß wir zum Kinderturnen können, denn der Kerl raubt mir mit seiner Energie den letzten Nerv, ständig krabbelt er über die Möbel und schiebt für Paula etwas davor, daß sie da auch hochkrabbeln kann, dabei hat sie schon ein dickes Horn, weil sie ans Tischbein geknallt ist. Nächstes Mal gibts zum Trinken lieber Baldrian-Tee *grins*.

Nachtrag

Nachteil des Experiments: Was man einmal darf, darf man immer… oder so.
Die ersten paar Löffel des Griesbreis durfte ich ja noch füttern, aber dann dämmerte es Paula so langsam, daß ihr die Regie da aus der Hand genommen wurde.
Also riss sie die Macht den Löffel an sich und schmierte drauflos.

Naja, so ein langstieliger Löffel ist nicht unbedingt das Wahre, also hab ich ihr einen kürzeren geholt und wir haben das parallel gemacht, damit war sie zufrieden.
Notiz an mich: Griesbrei nächstes mal etwas dickflüssiger, langarmiges Lätzchen, Waschlappen bereitlegen und Ganzkörperkondom für die fütternde Person.

Und danach alle Feuchttücher aus der Packung rupfen und den Kram noch breiter schmieren, bitte.

Ich geh dann mal das Kind baden und den Griesbrei aus den Haaren waschen, klebt doch ganz schön.

Puh!

Dieser Tag rauscht irgendwie nur so an mir vorbei…
Die Nacht ist (für mich) einigermaßen störungsfrei vorbeigegangen. Vor lauter MÜDE bin ich gestern schon kurz nach 21 Uhr im Bett gewesen, heut nacht hat jedes der Kinder je einmal geweint, ich hab den Gatten gescheucht, und zwar mit dem Hintergedanken, daß die nächste Geschäftsreise vor der Tür steht und ich dann für 10 Tage allein den Hut aufhabe. Da darf ich das…

Halb 7 stand Paula auf, total durchgeweicht.. hatte ich so auch noch nie. Also erstmal komplett umplünnen. Laurin kam kurz danach und fragte direkt nach Frühstück. Seit Paula auch Toast und keinen Haferbrei mehr ißt, futtern die beiden um die Wette morgens, ich bleibe meist auf der Strecke… so nimmt man auch ab.

Schnelle Haushaltsrunde, Wohnzimmer und Eßzimmer saugen, Wäsche anschmeißen und ab in den Kindergarten. Diesmal sogar ohne Abschiedstheater.. (ich stelle grad fest, daß die Minen von wasserlöslichen Buntstiften, vom Kind in Stückchen genüßlich kleingelutscht, der zugehörigen Mutter einen gehörigen Schrecken einjagen können, wenns die passende Farbe ist… aber das nur am Rande!)

Ich hatte einen Termin beim HNO, mein geplatztes Trommelfell und den Paukenerguss nachschauen lassen, die Praxis war gesteckt voll, aber beim Arzt selbst war ich keine Minute drin, alles ok. Halb 12 also wieder zu Hause, Paula ist im Auto schon eingeschlafen, also ab ins Bett, schnell Laurin aus dem KiGa holen.

Dieser brachte lauter komische Worte mit: Pupskissen, Spaghettibombe, Kakahose… sehr merkwürdig.

Essen: Fischstäbchen, Kartoffelbrei, Möhren-Fenchel-Gemüse
Spontanes Experiment: Ich hab Paula eine Gabel gegeben (die sie schon länger benutzt) und sie selber essen lassen. Zwar hat sie genauso viel mit den Händen wie mit der Gabel gegessen, auch der Ärmel hing des öfteren mal im Teller, aber im großen und ganzen hat sie das toll gemacht (und ich auch, was hab ich meine Reflexe in Griff behalten müssen, nicht jedem runterfallenden Brocken nachzuhechten und ihr dauernd die Hände abzuputzen. Aber die Versuche, sich mit Kartoffelbreihänden verlegen durchs Haar zu fahren, habe ich dann doch abgeblockt.)
Was soll ich sagen? Zu bestimmt 70% hat sie alleine gegessen, und zwar mehr als Laurin. Den hat das sehr beflügelt, aber Gemüse ist halt doch nicht so seins… ich war jedenfalls sehr erfreut. Man soll seinen Kindern eben doch mal was zutrauen. Und wenn ich den Boden eben gestern erst gewischt hab, dann mach ich es nötigenfalls eben heute wieder. Paula fands auch toll.

Dazu muß man eigentlich noch sagen, daß ich unter Zeitdruck stand, denn im Kindergarten war heute der Fotograf und ich war die letzte auf der Liste. Würde ich also zu spät kommen, wäre er weg. Ich Ferkel hab also meinen Kinder einfach schnell mit dem Waschlappen durchs Gesicht geschrubbt, jeder einen sauberen Pullover an, Haare kämmen und ich mit dem Gesicht ins die Schminktasche getaucht. So schnell waren wir noch nie fertig.
Die Dame war schon am einpacken, aber wir kamen noch dran, nach uns tauchte sogar mein Hausarzt noch auf, deren Tochter da auch in den Kindergarten geht.
Die Session war sehr lustig, auch wenn Paula ein Ei gelegt hatte auf dem Weg und nicht sitzen wollte *Grins*. Und nun weiß ich auch, woher Laurin die lustigen Wörter kannte, die Dame wußte, wie man Kinder zum grinsen bringt.

Spontan haben wir Laurins Kumpel noch aus dem KiGa mit nach Hause zum spielen genommen, die beiden nehmen grad oben das Kinderzimmer auseinander, vorher haben sie eine halbe Ananas verputzt, Paula konnte gar nicht genug kriegen, aber da sie letzten Mal hinterher gespuckt hat, habe ich sie nach einigen Stücken ausgebremst, zu ihrem absoluten Mißfallen.
Ben „mußte“ dann gleich mal, Laurin war sehr fasziniert von seiner Sitzung, macht er doch selber noch keine Anstalten, seinen Anteil am Wolff´schen Windelkonsum einzusparen. Vielleicht gibt ihm das nun den fehlenden Anstoß.

Nun wird mir das oben zu laut, ich sammel die Jungs mal ein und wir gehen ne Runde spazieren..