Ach ja..

Gestern abend haben Papa und Mama die Fernbedienung vom Sat-Receiver gesucht. Da beide Kinder nun beide… sagen wir mal… affin zu solchen Geräten sind, verschwinden sie auch gern mal. Ich fragte Laurin also heute, ob er zufällig wüßte, wo die silberne Fernbedienung abgeblieben sei. Kurzes Grübeln, Kopfschütteln, dann die Antwort: Aber Mama, wir gehen ja nun in den Kindergarten, dann kannst Du ganz in Ruhe suchen, ohne daß Dir einer im Weg ist..

Oh, vielen Dank…

 

Nachtrag: Vorgestern ist sie endlich aufgetaucht.. auf meinem Stricktisch *hüstel*.. während Papa die Ersatz-Fernbedienung programmierte…

Muttermund 1

Ich ertappe mich immer wieder dabei, die Sprüche zu wiederholen, die ich aus meiner eigenen Kindheit kenne, und ich weiß gar nicht mehr, ob ich mir jemals geschworen habe, das meinen Kindern niemals an den Kopf zu werfen. Passiert eben..
Aktuell, dem lamentierenden Laurin nachrufend, der vor der abendlichen Folge WICKIE seinen Schlafanzug nicht anziehen wollte und das Kinderzimmer aufräumen: SABBEL NICH, MACH!

 

Gern genommen auch bei Diskussionen, die auf „aber“ rauslaufen… ABER ist in Schweden.. ich weiß, nicht so einfach, denkt mal drüber nach.. aber mein Sohn hats verstanden, als ich ihm das erklärt habe. ;o)

Ausflug an den See

Für unseren Urlaub am Meer habe ich diverses Zubehör eingekauft: Kescher und ein Entdeckerset, bestehend aus einem verschließbaren Behälter, Lupe, Pinzette und Fischnetz. Sowas muß natürlich vorher auf Herz und Nieren getestet werden, und da wir in unmittelbarer Nähe mit einem Froschteich gesegnet sind, schwangen wir uns heute nachmittag auf die Räder und machten die Socken scharf.
Und während ich Laurin noch die ausgefransten dunklen Wolken erklärte und von der Schlechtwetterfront ein Bild machte…

.. und brav, wie ich bin, das ganze an die Facebook-Gemeinde schickte, dachte ich noch, SO.. nun aber mal besser Paula im Auge behalten. Ich hatte sie schon extra an den flachen Bach geschickt.. aber der endet im See.. und Paula ist, sagen wir mal.. dappich. Noch gar nicht zuende gedacht, schon stand ich hinter ihr und hatte das Handy wieder in der Tasche (ZUM GLÜCK!!), da klatschte es… der Kescher flog im hohen Bogen, Paula hinterher, ich hab sie auf dem Bauch liegen grade noch am Schlawittchen gekriegt. Keine Ahnung, wie sie das geschafft hat, sie muß ausgerutscht sein am matschigen Ufer.

Und ihre Sorgen waren, daß nun ihre Schuhe nass seien.. unter anderem. Ich auch..

Natürlich hatte ich ne Wechselhose mit, falls es unterwegs einen Toilettenunfall gibt, aber mit sowas hab ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Noch keine 2 Minuten am See, schon Ende der Veranstaltung. Laurin war stinkesauer ganz schön enttäuscht, denn das Entdeckerset wurde nicht mal ausgepackt, und wir haben auch nicht eine einsame Kaulquappe entdeckt.

Den Rückweg haben wir dann tropfenderweise absolviert, wenigstens hats nicht geregnet… HAHA.

So sieht also ein patschnasser Haufen Klamotten vor seinem Gang in die Waschmaschine aus…

Wir merken uns also für den Urlaub am Meer: Paula an die Leine nehmen und mindestens 2 Extra-Garniture inkl. Schuhe dabei haben!

Veröffentlicht unter Paula

Osterfeuer

Dieses Jahr gabs bei uns im Ort zum ersten Mal ein Osterfeuer. Ich stamme ja aus dem Norden, wo jede Ortschaft quasi ihr eigenes Feuer hat und habe diesen Brauch sehr vermißt in den letzten Jahren, oft sind wir sogar eigens in die alte Heimat gereist zum kokeln. Grade Laurin ist da sehr in seinem Element, er hat genau die richtige Mischung aus Begeisterung und Vorsicht. Vor allem ist er eine große Hilfe, was das Heranschaffen von Nachschub angeht.

Arbeit macht durstig, hier teilt er sich mit seinem Freund NUR eine Fanta, weil die böse Mama ihre Bierflasche nicht rausgerückt hat *tsetsetse*.

Aber das Feuer kann sich doch sehen lassen, oder? (Leider hatte ich nur die Handykamera zur Verfügung.)

Paula hielt noch ein wenig Abstand, war absolut ok. Aber sie hat sich unsterblich in einen der Feuerwehrmänner verliebt, „Hallo, Herr Retter“, stand sie immer vor ihm, dessen Freundin war schon sehr amüsiert, aber alle warn angetan von meiner frechen Tochter, die sich einfach mitten unter lauter fremde Jugendliche mit auf die Palette setze und mit ihrem Retter *prust* Händchen halten wollte.
Dafür durfte sie dann halt auch mal den Helm aufsetzen und war stolz wie Bolle.

Ziemlich spät (gegen 9), sehr zufrieden und satt, und vor allem schwarz wie die Kaminkehrer sind die Kinder dann friedlich nach Hause gedackelt und freuten sich noch mehr auf den Osterhasen am nächsten Tag…