Mein zweiter Tag

Mein zweiter Tag war super!

Muss ich Euch unbedingt erzählen.

Das Essen von Mama war wieder fürchterlich (Spinat… igitt)

Aber der Nachtisch war klasse!

Jetzt bin ich aber müde…

… und will schlafen.

Ihr seid ja immer noch da!

Mal sehen was es morgen zu essen gibt. Tschüss!

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So, da bin ich!

Hier muss ich mir meine Cousine Celine erstmal etwas genauer anschauen…

Gestern war also der große Tag. Nachdem Mama und Sohnemann gegen 4 Uhr morgens auf Station verlegt wurden und der Papa kurz nach Hause konnte, startete wenige Stunden später schon das offizielle Programm. Mama durfte sich selbst erstmal am Frühstücksbüffet stärken. Laurin kann den ganzen Tag bei Mama im Zimmer bleiben, und da gab es viel Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen. Oma und Opa kamen zu Besuch, den 8. Enkel zu bestaunen. Die Frage, wem er denn ähnlich sehe, wurde erstmal mit einem diplomatischem „Sieht aus wie Laurin“ konstatiert. Dann gab es eine ganze Menge Formulare zum Ausfüllen. Rooming in, Vorsorgeuntersuchungen, Standesamt. Die Mama durfte sich dann das Mittagessen für die nächsten Tage aussuchen. War allerdings keine schwere Wahl, denn irgendwie klang das alles sehr ähnlich, und aussehen tut es das sowieso.

Am Nachmittag kamen dann die Cousinen Cynthia und Celine zu Besuch, sowie Cousin Moritz, der selbst erst vor drei Jahren wenige Türen weiter auf die Welt kam. Uns erreichten viele Glückwünsche, per SMS, Blogkommentar sowie in Form eines wunderschönen Blumenstrausses aus der Schweiz, für die wir uns sehr herzlich bedanken!

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Es ist vollbracht!

Laurin wurde heute morgen um 0:50 Uhr geboren, Mutter und Kind sind wohlauf !

Die üblichen Daten: 3610 g, 55 cm, 150 PS …

Alles weitere später und erstmal Danke an Alle, die mit uns gefiebert haben!

Michael

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Ein schönes Geschenk

Heute kam ein RIESEN-Paket mit Hermes an, und da ich nix bestellt hatte, dachte ich mir, naja Wolle mal wieder… Beim näheren Betrachten der Kiste fand ich immerhin einen Hinweis auf einen Kindersitz. Da mein Schatz neulich irgendwas von so nem Teil erzählt hat, liess ich den Kasten erstmal demonstrativ im Eingang stehen, so nach dem Motto:  Was haben wir denn da wieder bestellt?

Denkste! Als wir die Kiste aufmachten, sprang uns gleich eine Karte für Laurin entgegen, unterzeichnet von meinen brasilianischen Freunden! Uns lachte ein niegelnagelneuer Maxicosi entgegen, und natürlich noch in der Lieblingsfarbe der besten Ehefrau der Welt.

Leute, ihr bringt meine Frau gleich zum Weinen, das schaff ich ja nicht oft!

Ciça (die das wohl angestiftet hat!), Sharon, Márcia, Sandra, Lea, Dri, Priscila, Ana Cristina, Mary, „Onkel“ Sven und Udo

DANKE, OBRIGADO, UM BEIJÃO A TODOS

Und wer wissen möchte, wer hinter den Namen steckt, der klicke auf das Bild!

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Jetzt hat Laurin auch einen schönen Rennsitz, um mit Papa spazieren zu fahren !

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Warum Rosengarten – Eine Dolomitensage

Im Rosengartengebiet wohnte einst ein fleißiges Zwergenvolk unter seinem König Laurin. Sein ganzer Stolz war ein herrlich blühender Rosengarten, von einem seidenen Faden umgeben. Dorthin entführte Laurin die schöne Königstochter Similde. Ihr Verlobter Hartwig bat Dietrich von Bern um Hilfe zur Befreiung seiner Braut. Dietrich und seine Recken ziehen ins Gebirge, zerreißen den seidenen Faden und zerstampfen mit ihren Pferden die Rosen.

Sogleich erscheint der Zwergenkönig mit einer funkelnden Krone auf dem Helm auf seinem weißen Rösslein. Ausgerüstet mit einer Tarnkappe, die ihn unsichtbar machen kann, und einem Gürtel, der ihm die Kraft von zwölf Männern verleiht, fordert er sie zum Kampf. Laurin überwältigt zuerst einen Kämpfer Dietrichs, wird aber dann von diesem besiegt und gefangen genommen, nachdem ihm Dietrich den Gürtel entreißen kann. Similde wird befreit – allerdings fast gegen ihren Willen – und Laurin nach Bern in eine demütigende Gefangenschaft gebracht.

Doch kann er fliehen und in seinen Rosengarten zurückkehren, wo er die Leichen seiner erschlagenen Leute vorfindet. Darüber erfasst ihn eine große Traurigkeit; er lässt den ganzen Rosengarten zu Stein werden und spricht einen Bann aus, damit die Rosen weder bei Tag noch bei Nacht sichtbar sind.

Jedoch hat er die Dämmerung vergessen, und so kommt es, dass der verzauberte Garten in der Dämmerung seine Rosen für kurze Zeit wieder zeigt, die Enrosadira.

König Laurin lebt seither zurückgezogen auf einem Berggipfel und wartet auf eine neue, goldene Zeit, wo Kinder und Sänger die Zugänge zu seinem Reich wieder finden werden und wo es keinen Totschlag und keine Not mehr geben wird.

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